Fishing in Kenya

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Dorado

Die Goldmakrele (Coryphaenidae, Mahi-mahi, Dorado, dophin-fish) gehören der Familie der Barschartigen an. Die sehr farbenprächtigen Fische werden 1,20 bis 2,10 Meter groß. Die in großen Schwärmen lebende Goldmakrele ist in den tropischen und subtropischen Gewässern des Indischen Ozeans sehr oft anzutreffen. Dorados sind ebenfalls Räuber, fressen kleine Fische und zählen ebenfalls zu den schnellsten Fischen. In den Gewässern von Hawaii werden sie auch mahi-mahi (stark-stark) genannt und sind auch unter den umgangssprachlichen Namen Maverikos bekannt. Die bis zu 18 kg schweren Fische sind als Speisefische sehr geschätzt. Die spektakulären Farben der Goldmakrele lassen sich nur kurz bewundern, man möchte den majestätischen Fisch oft gern wieder zurücksetzen, seine farbenfrohe Schönheit verblast wenige Stunden nach dem Fang.

Thunfisch

Thunfische (je nach Art 70 cm bis 4 m, Gewichte von 5 bis über 800 kg) sind nicht nur Jäger und Gejagte unter den Fischen, auch Sportfischer stellen gern den beliebten Speisefischen mit über die Schleppangel angebotenen künstlichen und natürlichen Ködern nach. Der Thunfisch ist mit ca. 77 kmh Spitzengeschwindigkeit der dritt schnellste Fisch der Weltmeere. Thunfische haben resultierend aus einem höheren Anteil an den Sauerstoff-bindenden Molekül Myohämatin kein weißes (wie die meisten Fischarten) sondern pinkfarbenen bzw. dunkelrotes Fleisch. Das bekommt der Sportfischer beim Drill durch die enorme Kraft der Thunfische zu spüren. Auch die Königsmakrele ist im Inischen Ozean sehr verbreitet, ein hervorragender Speisefisch.

Baracuda

Ein sehr aggressiver Jäger ist der Barracuda, einer der wenigen Raubfische die als äußerst gefährlich eingestuft werden. In Taucherkreisen wird seine Angriffslust gefürchtet. Der Barracuda wird über 180 cm lang, sein mit scharfen, dolchartigen Zähnen bewaffneter Kopf nimmt dabei etwa ein viertel bis ein fünftel seiner Körperlänge ein. Der zylindrische Körper gleicht einem Torpedo und verleiht den sprintstarken Räuber eine ideale Stromlinien-Form für blitzartige Angriffe. Der Barracuda orientiert sich bei der Jagd im wesentlichen über seine Augen. Auf blinkende und blitzende Farben reagiert er mit schnellen aggressiven Angriffen. Seine Zähne schneiden selbst 2 mm starkes Monofil problemlos durch, ohne dass der Angler überhaupt nur merkt, dass da ein Biss war. Bei seinen Fluchten kann er bis zu 70 km/h schnell werden – da brennt die Rolle dann wirklich.

Segelfisch (Sailfish)

Selbst wenn man kein Sportfischer ist,bleibt es ein unvergessenes Erlebnis diesen majestätischen Fisch (dunkelblaue Oberseite, braun-blau Färbung an der Flanke, silbriges Weiß auf der Unterseite; der oberer Kiefer extrem verlängert in stangenförmiger Form) einmal an der Wasseroberfläche tanzen zu sehen. Gelegentlich schiesst er mit kraftvollen Sprüngen bei der Jagd auf Beutefische aus dem Wasser. Die unglaublich Geschwindigkeit von 110 kmh machen den Sailfish zum schnellsten Fisch der Weltmeere. Ein Segelfisch kann den Angler zur Verzweiflung bringen. Oft verfolgen sie die Köderfische ewig, um dann ziemlich zielsicher am Haken vorbei den halben Fisch abzubeissen. Bei künstlichen Ködern, meist grell gefärbt, gehen sie immer wieder darauf los und werden regelrecht wütend, dass die “Beute” nicht anhält.

Blue Marlin

Der Marlin (blue, white & black Marlin) gehört zur Familie der Fächer- und Speerfische (Istiophoridae). Diese sehr schwimmaktiven Fische kommen in allen Weltmeeren vor. Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h, eine Länge bis zu 4,6 Meter und ein Gewicht bis zu 630 Kilogramm machen den Blaue Marlin (Makaira nigricans) zum beliebtesten Angler-Fisch des Big Game und nebenbei zum zweit schnellste Fisch der Welt. Im Indischen Ozean wird der bis zu 3,7 Meter lange Schwarze Marlin (Makaira indica) und der Gestreifte Marlin (Tetrapturus audax) sehr häufig gefangen.